Projekte 2021

In diesem Jahr rief die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern vom 10. Januar bis zum 28. März dazu auf, sich mit innovativen Projekten und Ideen zum Themenschwerpunkt „Ehrenamt 4.0: Teilhabe an der digitalisierten Welt“ zu bewerben. Wir danken allen Antragsstellern für Ihre Ideen, Ihr Engagement und Ihren Einsatz. Sie haben sich mit herausragenden und vielseitigen Projekten beworben, die eine Auswahl nicht leichtgemacht haben.

Insgesamt haben rund 193 Projektträger einen Antrag auf Förderung bei der Stiftung eingereicht. Mit einer Gesamtfördersumme von 151.137 Euro können in diesem Jahr 35 Ehrenamtsprojekte in ganz Bayern unterstützt werden.

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der in 2021 geförderten Träger und deren Projekte.

Asylhelferkreis Wolfratshausen, 82515 Wolfratshausen: Projekt Video-Mieterkurs und Erstellen einer Mietermappe

Um zukünftigen Mieterinnen und Mietern größere Chancen beim Finden einer Wohnung und bei einer Bewerbung einzuräumen und den Vermieterinnen und Vermietern eventuelle Unsicherheiten für eine*n Bewerber*in zu nehmen, wollen wir potenzielle Mieter*innen in verschiedenen Bereichen online schulen. Sie werden durch Videos in diesen Bereichen geschult: wie finde ich eine Wohnung, wie bewerbe ich mich, wie erstelle ich eine Mietermappe, was ist bei einem Mietvertrag zu beachten, Kautionszahlung, Abschluss einer Haftpflichtversicherung, Mülltrennung, richtiges Heizen und Lüften, gute Nachbarschaft durch gegenseitige Rücksichtnahme Schufaauskunft. Die Teilnehmer*innen erhalten im Anschluss ein Zertifikat über die Teilnahme und eine Mietermappe.

Zeitreise Gilching e. V., 82205 Gilching: Ausbau digitaler Kommunikationswege um neue Benutzergruppen wie Ältere, Behinderte und Jüngere zu integrieren

Mit diesem Projekt will die Zeitreise Gilching e.V. und das von ihr getragene Museum SchichtWerk – Zeitreisen im Wersonhaus neue Benutzergruppen mit digitalen Mitteln erschließen. Es soll das Wissen über die Geschichte Gilchings vermittelt werden. Zielgruppen sind ältere und behinderte Bürger und jüngere Bürger ebenso wie Menschen, die des Deutschen noch nicht mächtig sind.

Nach Einarbeitung in die technische Ausrüstung sollen einige unserer Mitglieder befähigt sein, selbstständig und langfristig hochwertige Inhalte (Video, Foto) für digitale Kanäle erzeugen zu können. Dazu zählen u.a. Übertragungen von Veranstaltungen und virtuelle Museumsbesuche für Menschen, die nicht an unseren Veranstaltungen teilnehmen können, Dokumentationen zu wissenschaftlichen Auswertungen oder Zeitzeugenberichte und Erklärungsvideos.

Das bisher zumeist „analog“ vermittelte Wissen über die Ortsgeschichte soll somit auch über digitale Kanäle verbreitet werden bzw. sollen digitale Ansätze die Wissensvermittlung unterstützen.

Annette Reindel

Brucker Str. 11

82205 Gilching

Tel.: 08105-7724952

E-Mail: annette.reindel@zeitreise-gilching.de

www.zeitreise-gilching.de

www.facebook.de/zeitreisegilching

www.youtube.de/Zeitreise Gilching

2021 Logo Zeitreise Gilching Ev

2021 Logo Zeitreise Gilching Ev Schichtwerk

Kreisfeuerwehrverband Berchtesgadener Land e. V., 83435 Bad Reichenhall: E-Learning-Module für die Kreisausbildung der Feuerwehren

Der Kreisfeuerwehrverband Berchtesgadener Land e. V. organisiert für die Feuerwehren im Landkreis die überörtliche Landkreisausbildung und führt diese durch.

Infolge Corona und der damit verbundenen Einschränkungen kam die überörtliche Landkreisausbildung zum Erliegen. Die übliche Ausbildungsform mit Unterrichten und Stationsausbildung konnte nicht mehr in der bisherigen Form durchgeführt werden.

So entstand der Gedanke, einen Teil der Unterrichte in digitaler Form abzuwickeln. In einer ersten Runde wurden Lehrgangsinhalte der Atemschutzgeräteträgerausbildung und der modularen Truppausbildung über die Lernplattform Moodle durch unsere ehrenamtlichen Feuerwehrkameradinnen und Kameraden zu Online-Schulungen umgestaltet.

Mit der Förderung durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern können nun in einer zweiten Runde diese Online-Schulungen professionell, z. B. durch Schulungsvideos, ergänzt und weitere Lehrgangsinhalte dazu genommen werden. Die Ausweitung dieser modernen Art der Jugendlichen- und Erwachsenenausbildung auf weitere Landkreislehrgänge, wie z. B. Absturzsicherung und Führungsassistenten, wird angestrebt. Die ersten Rückmeldungen zu den Online-Schulungen sind durchwegs positiv, so dass auch nach Corona diese Form der Ausbildung beibehalten werden wird.

Herrn Kreisbrandmeister Michael Brandl

Tel.: 0171 9391129   

E-Mail: michael.brandl@kfv-bgl.de                      

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Kreisjugendring Dachau K.d.ö.R, 85221 Dachau: #wirerinnern - digitales ErinnerungsLab im Raum Dachau

Um angesichts der Covid-19 Pandemie die Begegnung, den Austausch und das gemeinsame Lernen und Erinnern junger Menschen weltweit zu ermöglichen, entwickelt das Team der Internationalen Jugendbegegnung Dachau seit 2020 kontinuierlich das digitale Erinnerungslab „I_remember - #wirerinnern“ weiter. In Form von digitalen Workshops, Podcasts, Videos, digitalen Führungen an Gedenkorten und Zeitzeugengesprächen werden so Themen wie der Auf-arbeitung des Nationalsozialismus, des Holocaust und der Auseinandersetzung mit zukünftiger Erinnerungsarbeit aufgegriffen und in digitale Formate transferiert. Auf diese Weise können trotz Distanz intensive Gespräche und ein weltweiter Austausch ermöglicht werden.

Die besonderen Herausforderungen, die Formen von Ausgrenzung und Rassismus auch im digitalen Raum stellen, gewannen die Themen der Workshops für die Teamenden besondere Be-deutung. Der Ort Dachau als historischer Ort steht bei „I_remember - #wirerinnern“ im Fokus und kann auch in diesem Format Jugendliche und junge Erwachsene aus aller Welt zugänglich gemacht werden.

Die Herausforderungen und Schwierigkeiten, die mit der Umsetzung digitaler Erinnerungsarbeit verbunden sind, aber insbesondere auch die Resultate, die aus der intensiven Beschäftigung entstanden sind, werden sicher in Zukunft die Arbeit der Internationalen Jugendbegegnung und das Ehrenamt in der Erinnerungsarbeit in Dachau verändern und bereichern.

Stefanie Steinbauer

Tel.: 08131/ 3567820

E-Mail: steinbauer@kjr-dachau.de

www.jugendbegegnung-dachau.de

2021 Logo Kreisjugendring Dachau Kdör 2

Mehrgenerationenhaus Caritas Pfaffenhofen, 85276 Pfaffenhofen: Handysprechstunde-Teenager helfen Senioren rund um ihr Smartphone

Das Angebot der Handysprechstunde soll Senioren eine digitale Teilhabe ermöglichen und technische Berührungsängste abbauen. Seitens der Jugendlichen ist das oberste Ziel, Empathie gegenüber älteren Menschen zu entwickeln. Durch die digitale Partizipation würden Senioren weniger ausgegrenzt werden, da Vieles nur noch online oder digital möglich ist. Die regelmäßigen Sprechstunden sollen als offenes Angebot stattfinden. Mögliche Themen können sein: Anlegen und Löschen von Kontakten, Versenden von Nachrichten, Hochladen von Anhängen, Umgang mit fragwürdigen Absendern, Installieren von Apps, Bedienen von Suchmaschinen u.v.m.

Mehrgenerationenhaus der Caritas Pfaffenhofen

Ambergerweg 3

85276 Pfaffenhofen/Ilm

Isabell Lindner, Diplom-Sozialpädagogin (FH) und Susanne Scheben, Verwaltung

Tel.: 08441/ 8083-650/ 660

www.mehrgenerationenhaus-pfaffenhofen.de

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Norbert Janssen Stiftung, 80538 München: "Talent und Engagement eine Stimme geben?" Podcast-Reihe, die Stiftungsarbeit erlebbar macht

Die Norbert-Janssen-Stiftung fördert junge Menschen mit Talent und Leidenschaft aus wirtschaftlich schwachen Verhältnissen in ihrer Aus- und Weiterbildung. Durch die Vergabe von Stipendien und Sachmittelförderungen wird den jungen Talenten eine Lebensperspektive eröffnet, damit diese ihr gesellschaftliches Potenzial entfalten können. Podcasts sind ein ideales Informationsmedium für gesellschaftlich relevante Themen. Sie bieten die Möglichkeit, einem breiteren Publikum die Arbeit gemeinnütziger Organisationen anschaulich und erfahrbar zu machen. Die Podcastreihe „Talent und Engagement eine Stimme geben“ der Norbert-Janssen-Stiftung wird durch finanzielle Unterstützung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern ermöglicht. Junge Talente aus wirtschaftlich schwachen Verhältnissen, deren Nöte in der Gesellschaft oft überhört werden, kommen in dieser Podcastreihe zu Wort. Ihre Lebensgeschichten und besonderen Herausforderungen werden auf diese Weise einer breiteren Öffentlichkeit sichtbar. Ein besseres Verständnis der Schwierigkeiten und Hürden dieser jungen Menschen führt hoffentlich zu einer breiteren gesellschaftlichen Unterstützung. Des Weiteren berichten in der Podcastreihe ehrenamtliche Mitarbeiter der Norbert Janssen Stiftung über ihr Engagement für diese jungen Talente.

Dr. Norbert Janssen

Tel.: 01701220665

E-Mail: janssen@janssen-stiftung.de

www.janssen-stiftung.de

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AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V., 90402 Nürnberg: Workshops zur digitalen Teilhabe für Menschen mit besonderen Bedürfnissen

Mit Unterstützung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern möchten wir sozialbenachteiligten Klient*innen der AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.  und Fliederlich e.V. – Queeres Zentrum Nürnberg befähigen, mit digitalen Medien sicher umgehen zu können.

In kleinen Gruppen möchten wir unsere Klient*innen mit digitalen Medien wie beispielsweise Facebook, Suchmaschinen wie beispielsweise Google, Office-Skills, digitale Kommunikation in einem geschützten Umfeld bekanntmachen. Dies wird durch die Fachkenntnisse der Ehrenamtlichen der Vereine ermöglicht. Durch die erworbenen Kenntnisse sollen die Klient*innen in Zukunft digitale Angebote nutzen und dadurch am digitalen gesellschaftlichen Leben teilnehmen können.

Bei den lebensweltorientierten Workshops steht eine individuelle Betreuung der Klient*innen in vertrauter Umgebung im Vordergrund. Dabei werden die besonderen Lebensumstände und Bedürfnisse auf Augenhöhe und vorurteilsfrei berücksichtigt. Durch die Arbeit in den Vereinen kennen die Ehrenamtlichen die Lebenssituationen der Klient*innen und können dadurch gezielt auf die Bedürfnisse eingehen.

AIDS-Hilfe Nürnberg-Erlangen-Fürth e.V.

René Scheuermann

Tel.: 0911 2309035

E-Mail: rene.scheuermann@aidshilfe-nuernberg.de

www.aidshilfe-nuernberg.de

Kooperationspartner: Fliederlich e.V. – Queeres Zentrum Nürnberg

www.fliederlich.de

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Familienzentrum Trudering, ein Dach für Generationen, 81827 München: Durchstarten in die Digitale Welt mit dem Familienzentrum Trudering,Digitale Teilhabe für Ältere+Migrant*innen

Die Coronakrise hat in der Gesellschaft einen digitalen Schub ausgelöst. Mit Weiterbildungen rund um die Digitalisierung wollen wir daher dem Wunsch nach digitaler Teilhabe sowohl Älterer als auch Migrant*innen nachkommen. Ältere sollen die Gelegenheit bekommen PCs, Laptops, Tablets oder Smartphones kennenzulernen und die verschiedenen Möglichkeiten des Einsatzes der Geräte einschließlich ihrer Nutzungsoptionen auszuprobieren. Damit sollen auch anstehende Kaufentscheidungen begleitet werden. Migrant*innen sollen mit Hilfe digitaler Medien ihre Sprachkenntnisse weiter vertiefen und Hilfe zur Selbsthilfe erhalten, beispielsweise beim Zugang zum Arbeitsmarkt und Bewerbungen.

Verstärkt wollen wir dabei internationale Nachbarinnen, deren Männer z.B. in der Münchner Techbranche arbeiten, ansprechen und ins Familienzentrum Trudering holen. Wir wollen diesen Frauen die Möglichkeit der Integration, Weiterbildung, Partizipation und Vernetzung geben. Darüber hinaus wollen wir auch geflüchtete Nachbar*innen erreichen. Dabei können unsere Ehrenamtlichen aus dem Arbeitskreis Asyl das digitale Weiterbildungsangebot mit unterstützen und individuell auf die einzelnen Teilnehmer*innen eingehen. Das Thema Digitalisierung verstehen wir als Türöffner für Begegnung, Austausch, Integration und Vernetzung von Menschen, die sich sonst im Viertel nicht kennengelernt hätten.

Familienzentrum Trudering

Cordula Freist

E-Mail: freist-fzt@gmx.de

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Murmel e.V., 82418 Murnau: Familienpatenschulung online

Das Familien- und Mütterzentrum Murmel e.V. in Murnau ist seit 7 Jahren einer von 55 Standorten des Netzwerkes Familienpaten Bayern. Im Rahmen des Projektes gewinnen, schulen und koordinieren wir ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten.

Die Ehrenamtlichen besuchen ihre Patenfamilie einmal wöchentlich für ca. 2-4 Stunden. Sie entlasten die Eltern u.a. bei der Kinderbetreuung, begleiten zu Terminen, helfen bei Anträgen und/oder geben in Absprache mit den Koordinatorinnen Tipps und Anregungen zu weiteren Hilfsangeboten. Oft ist es auch wichtig, einfach nur da zu sein und zuzuhören. Diese Unterstützung für einen begrenzten Zeitraum steht belasteten Familien mit mind. einem Kind unter drei Jahren offen und ist für diese kostenlos. Im Hintergrund steht die Koordinatorin den Patinnen und Paten zur Seite und unterstützt bei Problemen oder Fragen. Zusätzlich findet einmal im Monat ein Austauschtreffen oder eine Fortbildung in „Präsenz“ oder auch „Digital“ für alle Ehrenamtlichen mit der Koordinatorin statt.

Aufgrund von Corona haben wir nun für Herbst 2021 eine kostenlose Onlineschulung für die neuen Ehrenamtlichen geplant. In einer intensiven Schulung mit vielen Austauschmöglichkeiten an drei Wochenenden erhalten die Ehrenamtlichen neue Anregungen und viel Wissen zu den Themen Familienformen und –systeme, Heimat, Empathie und Bewältigung herausfordernder Situationen, sowie vieles mehr.

Lisa Kühn 

Tel.: 08841 / 627007

E-Mail: lisa.kuehn@murmel-ev.de

www.murmel-ev.de

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Seniorenbüro Rödental, 96472 Rödental: Auch im Alter online

Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Bürgerstiftung Kerscher gefördert:

Für ein betreutes und geschütztes Leben zu Hause im hohen Alter zu sorgen, ist dem Seniorenbüro der Stadt Rödental ein besonderes Anliegen. Alle Angebote des Seniorenbüros richten sich an dem Ziel aus, ein möglichst langes selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Präventive Angebote für die körperliche und geistige Fitness im Alter spielen dabei eine wichtige Rolle.

Durch das Projekt „Auch im Alter Online“ sollen mehr ältere Menschen Zugang zum Internet und dessen Vorteile erhalten, um der Vereinsamung im Alter entgegenwirken. Nachrichten lesen, mit den Enkeln online in Kontakt bleiben.... ältere Menschen sollen bei der Nutzung digitaler Angebote unterstützt und die Hemmschwelle im Umgang mit Smartphone und Tablet abgebaut werden. Besonders im Fokus des Projektes steht die Zielgruppe der Hochbetagten. Gerade diese leiden unter dem vermehrten Allein sein und der damit verbundenen Einsamkeit.

Gleichzeitig werden Schüler der Mittelschule in das Projekt eingebunden, aber auch Ehrenamtliche der Kommune, die das Projekt begleiten möchten. Diese werden über Workshops geschult und zum Trainer ausgebildet. Das erlangte Wissen wird an ältere Nachbarn, Freunde und/oder Großeltern weitergeben. Die Jugendlichen erfahren in ihrer Rolle als digitaler Trainer eine Stärkung ihrer Kompetenzen. Sie lernen, sich in ältere Menschen hineinzuversetzen und können dadurch im Umgang mit älteren Menschen sensibilisiert werden.

Beate Speyerer, Stadt Rödental, Seniorenbüro

Tel.: 09563/ 549 589

E-Mail: senioren@roedental.de

www.roedental.de 

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MHI Mental Health Initiative gemeinnützige GmbH, 80637 München: Hackathon unserer Ehrenamtlichen

Mental Health Initiative (MHI), ein junges Social Impact Startup aus München, bereitet die Umsetzung des Programms Youth Aware of Mental Health (YAM) in Bayern vor. YAM richtet sich an Schüler:innen im Alter von 13 bis 17 Jahren. Wissenschaftliche Studien konnten zeigen, dass YAM Suizidversuche und ausgeprägte Suizidgedanken um 50 Prozent und Neuerkrankungen an Depressionen um 30 Prozent senkt. Suizide sind die zweithäufigste Todesursache junger Menschen. Grundlage für die Durchführung von YAM ist das Engagement von geschulten Ehrenamtlichen. 

Wir planen für 2022 den ersten Hackathon unserer ehrenamtlichen Helfer:innen. Dieser soll in Präsenz stattfinden. Dabei lernen sich die Ehrenamtlichen kennen und tauschen sich inhaltlich aus. Dadurch werden die Gemeinschaft untereinander und die Identifikation mit MHI und YAM gestärkt, die logistischen und fachlichen Voraussetzungen der Umsetzung erarbeitet, notwendige Fortbildungs-, Begleitung- und Betreuungsmaßnahmen der Ehrenamtlichen diskutiert und vorbereitet.

MHI ist für den Deutschen Engagementpreis 2021 nominiert.

Dr. Joachim Hein

Tel.: 089 215284-938

E-Mail: joachim.hein@mental-health-initiative.org

www.mental-health-initiative.org

www.y-a-m.org

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Internet - Von Senioren für Senioren e.V., 97084 Würzburg: Digital mobil in Stadt und Landkreis Würzburg - Train the Trainer

Sie engagieren sich bereits im Bereich Seniorinnen und Senioren im Internet und wollen sich weiterbilden? Sie interessieren sich für digitalen Medien wie Internet, Smartphone und Co. und stellen sich gerne den digitalen Herausforderungen? Sie möchten ihre Erfahrungen und Wissen an interessierte Ältere weitergeben?

Die Digital - Lotsen sind ein attraktives Ehrenamt mit professioneller Begleitung. Die Qualifizierung erfolgt über Veranstaltungen im Internet in Form von Webinaren und Onlineveranstaltungen. Ein Team aus Medienpädagoginnen und Medienpädagogen begleitet Sie bei den Bildungsangeboten. Federführend bei Weiterbildung und in der Praxis ist das Internetcafé „Von Senioren für Senioren“ in Würzburg in Kooperation mit der Servicestelle Ehrenamt des Landratsamtes Würzburg und dem Fachbereich Senioren der Stadt Würzburg. Die Digital – Lotsen können an dem Virtuellen Stammtisch und an den Online-Sprechstunden teilnehmen. Außerdem gibt es eine kostenfreie telefonische Hotline.

Die Qualifizierung zum Digital – Lotsen erfolgt in einem Grundkurs- und einem Aufbaublock. Zusammen sind das 15 Module von jeweils 2 bis 3 Stunden.

Anmeldungen für den Kurs, bitte schriftlich mit dem Stichwort „Digital – Lotsen“ an: Internet – Von Senioren für Senioren e.V. c/o Peter Wisshofer - Unterer Kirchbergweg 34 a - 97084 Würzburg per Brief oder E-Mail an kontakt@i4s.de

Herbert Schmidt

Tel.: 0171/ 26 76 908

www.i4s.de

2021 Logo Internet Von Senioren Für Senioren Internetcafe

2021 Logo Internet Von Senioren Für Senioren Digital Lotsen

Kreisjugendring Nürnberg-Stadt / Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck, 91472 Ipsheim: Ausbildung ehrenamtlicher Jugendleiter*innen im Thema "Gruppenarbeit & Gemeinschaft mit digitalen Methoden"

Die Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck ist eine Einrichtung des Kreisjugendring Nürnberg-Stadt, die seit 1984 in der Aus- und Weiterbildung ehrenamtlicher Jugendgruppenleiter*innen tätig ist.

In dieser Ausbildung nach dem Standard der JuLeiCa (Jugendleiter*innen-Card) werden auch digitale Methoden zu gruppenorientiertem Arbeiten geschult.

Dabei werden insbesondere folgende Inhalte vermittelt:

  • Einbau von medienbasierten Elementen in den Alltag von Kinder- und Jugendgruppen (z.B. Quizzes, Padlets, virtuelle Gruppenräume für die Jugendarbeit aktiv gestalten)
  • Planung und Umsetzung teamorientierter Aktionen für Kinder- und Jugendgruppen im Kontext unterschiedlicher Seminarthemen (Actionbound, GPS-Suchspiele, Online-Escape Game, Hörspielprojekte)
  • Umsetzung von Fotoprojekten (z.B. 3-D Fotografie, Lichtmalerei, Panoramafotografie inkl. Storytelling, Groß-/Klein-Fotomontage).

Es werden Tablets angeschafft, um seminar- und themenübergreifend im Bereich „Gruppenarbeit & Gemeinschaft mit digitalen Methoden“ zu schulen und Nutzungsanregungen für die niedrigschwellige, praktische Ehrenamtstätigkeit mit der eigenen Zielgruppe zu vermitteln. Zusätzlich stehen die Geräte unseren Gastgruppen aus dem Bereich der Jugendverbandsarbeit zur Ausleihe zur Verfügung.

Simon Haagen

Tel.: 09846- 9717-0

E-Mail: s.haagen@burg-hoheneck.de

www.burg-hoheneck.de

www.facebook.de/BurgHoheneck

www.instagram.com/BurgHoheneck

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Pareaz e.V., 86156 Augsburg: Naschen und Hören erlaubt! - Inklusiver Vielfaltsgarten mit digitalem Klangerlebnis

Am ehemaligen Industriestandort Gaswerk Augsburg ist ein Kreativquartier entstanden. Pareaz e.V. hat auf dem Areal an mehreren Stellen Hochbeetanlagen zur gemeinschaftlichen Nutzung durch die Nachbarschaft und auf dem Gelände tätige Kulturschaffende angelegt. Diese Beete werden nun durch Klangerlebnisse anreichert, damit sie für Menschen mit Sehbehinderung besser nutzbar sind. Auch Menschen ohne Behinderung profitieren davon. So findet Inklusion lebendig und unbeschwert in Verbindung mit Naturthemen statt. Es geht darum, Menschen mit unterschiedlichen Exklusions-Risiken zu ihrem Recht auf volle Beteiligung an gesellschaftlichen Bereichen zu verhelfen. Im Vielfaltsgarten werden vor allem essbare Pflanzen kultiviert. Zu allen Pflanzen entsteht ein digitaler Steckbrief in Form von Audiodeskriptionen. Diese Infos werden über QR-Codes und eine Smartphone-App aufrufbar sein. Die QR-Codes werden auf Tafeln angebracht und im Garten platziert. Die Audioeskriptionen werden zusätzlich im Web veröffentlicht.

Sehbehinderte Menschen sind an der Ausarbeitung beteiligt. Die Teilnehmenden erfahren gegenseitige Anerkennung ihrer Kompetenz und die Menschen mit Behinderung kommen aus ihrer Rolle der Hilfsbedürftigkeit heraus.

Pareaz e.V.

Am Alten Gaswerk 2

86156 Augsburg

E-Mail: kontakt@pareaz.de

www.pareaz.de

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Aelius Förderwerk e.V., 90443 Nürnberg: Aelius - unser Beitrag zu fairen Bildungschancen

Das Aelius Förderwerk e. V. ist eine gemeinnützige Initiative zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus sozioökonomisch benachteiligten Haushalten auf ihrem Bildungsweg. Das Angebot setzt sich aus drei Säulen zusammen: Das Mentoring-Programm „Dialog Chancen” verbindet Menschen generationenübergreifend. Das kostenlose Beratungsangebot hilft bei Fragen rund um Schule, Studienfinanzierung und -start. Das ideelle Förderprogramm bietet schließlich vielfältige Workshops und Seminare an. Dabei legt der Verein ein besonderes Augenmerk auf Kinder aus Nichtakademiker:innenfamilien, da in Deutschland Bildungschancen noch immer stark von der sozialen Lage der Eltern abhängig sind. Unsere Vision ist es, Diversität in unserem Bildungssystem zu ermöglichen und einen nachhaltigen Beitrag zu fairen Bildungschancen zu leisten, sodass der Bildungserfolg junger Menschen nicht von sozialen und finanziellen Faktoren abhängig ist.

Aelius Förderwerk e.V.

Zollhof 7

90443 Nürnberg

Sagithjan Surendra

Tel.: 0163 5159175

E-Mail: info@aelius-foerderwerk.de

www.aelius-foerderwerk.com

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Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister München e.V., 81669 München: Neue digitale Wege in der Trauerbegleitung - Trauerbegleitung zu jeder Zeit, an jedem Ort und für alle!

Die Verwaisten Eltern Bayern gehen neue digitale Wege in der Trauerbegleitung – Online-Trauerbegleitung zu jeder Zeit, von jedem Ort aus und für alle Betroffenen.

Trauer ist Schwerstarbeit für Körper und Seele, vor allem in Familien nach dem Tod eines Kindes. Die bayernweit tätigen, ehrenamtlichen Trauerbegleiter*innen des Vereins Verwaiste Eltern und trauerden Geschwister München e.V. sollen zukünftig den Betroffenen die Trauerbegleitung auch online anbieten:  einfach, zeitnah und kostenfrei – in ganz Bayern.

Dafür entwickelt der Verein durch die Förderung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern ein Buchungssystem für Online-Meetings. Ehrenamtliche Trauerbegleiter*innen können sich im System anmelden, um sich für freie Termine einzutragen. Zum Termin kann dann die Software für das Online-Meeting, sei es ein Einzelgespräch oder ein Gruppentreffen, genutzt werden.

Ein Schwerpunkt des Projekts ist die Schulung der Ehrenamtlichen im Bereich der Online-Beratung. Damit sollen die digitalen Möglichkeiten der Trauerbegleitung weiter ausgeschöpft werden, so dass möglichst viele trauernde Familien davon profitieren können. Die Hemmschwelle, sich Hilfe zu holen, wird damit gesenkt. Auch wird die Entwicklung neuer Netzwerke, die den Betroffenen in der schwierigen Zeit helfen können, auf diese Weise unterstützt.

Viola Windorfer

Tel.: 089 48088990

E-Mail: windorfer@ve-muenchen.de

www.ve-muenchen.de

2021 Logo Verwaiste Eltern Und Trauernde Geschwister Ev

IN VIA Bayern e.V. Katholischer Verband für Mädchen- und Frauensozialarbeit, 80337 München: (Post)pandemischer Neustart des Begleitdienstes BAHNHOFSMISSION MOBIL

„Bahnhofsmission Mobil“ nimmt wieder Fahrt auf:

„Zug fahren und Gutes tun“: mit diesem Slogan unterstützt IN VIA Bayern die Bahnhofsmissionen Schweinfurt, Nürnberg und Ingolstadt, um ehrenamtliche Verstärkung für den Neustart ihres Begleitdienstes „Bahnhofsmission Mobil“ nach den langen pandemiebedingten Einschränkungen zu gewinnen. Gerade Älteren und Menschen mit Assistenzbedarf fällt es oft schwer, ohne Unterstützung eine Zugfahrt anzutreten. Und die Pandemie hat dies deutlich verstärkt. Ihnen Sicherheit beim Reisen zu bieten und die Wiedergewinnung ihrer Mobilität als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe sind wichtige Aspekte des Begleitangebots im Regionalverkehr.

Aufgabe der Ehrenamtlichen ist es, während der Fahrt an der Seite der Reisenden zu sein. Auf alles, was beim Begleiten unterschiedlicher Menschen generell und in Pandemiezeiten im Besonderen zu beachten ist, werden die Freiwilligen gut vorbereitet. Eine mehrteilige Online-Schulung, Praxiskurse und eine Einarbeitung vor Ort machen sie fit für den Begleitservice.

Und damit dieses kostenfreie Angebot bei Interessent*innen nach den langen Monaten der pandemiebedingten Einschränkungen ankommt, wird auch die Werbung in den Regionen nochmals intensiviert.

IN VIA Bayern e.V. 

Kath. Verband für Frauen und Mädchensozialarbeit e.V

Hedwig Gappa-Langer 

Referat Bahnhofsmission

Tel.: 089/ 7148501

E-Mail: gappa-langer@bahnhofsmission.de

www.bahnhofsmission-bayern.de

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FabLab Region Nürnberg, 90763 Fürth; KidsLab – Online: Ein neues Format für technologieorientiertes Lernen

Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Bürgerstiftung Kerscher gefördert:

Der 2010 gegründete Fab Lab Region Nürnberg e.V. ist ein gemeinnütziger Verein von kreativen und technikbegeisterten Menschen, welche es sich zur Aufgabe gemacht haben ihr Können und Wissen mit anderen Menschen zu teilen.

Darunter fällt

  • freier Zugang zu Technologie für ALLE
  • freier Zugang zu Bildung und Wissen für ALLE
  • Verantwortung für Mensch, Maschine und Umgebung
  • freier Austausch von Know-How
  • Eigenverantwortung
  • Förderung von Kreativität und Erfindergeist.

Als praktische Umsetzung dieser Ziele bietet Fab Lab mehrere öffentliche Veranstaltungen an. Diese sind im wöchentlichen Turnus das Open Lab mit Zugang für jedermann, sowie das Kids Lab als Open Lab speziell für Kinder und Jugendliche von 8-16 Jahren.

Durch die geplanten Online-Workshops soll das Angebot für Kinder und Jugendliche durch eine digitale Plattform erweitert werden.

Kurzfristig sollen damit die durch Corona bedingten Einschränkungen gemildert werden. Es wird auch Kindern, denen es z.B. durch ungünstige Verkehrsanbindung oder schlicht weite Anreisewege nicht immer möglich ist in Präsenz am Kids Lab teilzunehmen, erleichtert, ihren Wissensdurst nach neuer Technik zu stillen.

Längerfristig soll das Angebot ausgebaut und um eine Hybrid Modus, in dem planerische Arbeiten auch von zu Hause erfolgen können und die handwerkliche Umsetzung dann in einem Kids Lab Termin vor Ort ausgeführt wird, erweitert werden.

Die kindgerecht gestalteten Online Workshops setzen den Calliope mit seinen bereits vorhandenen Sensoren und Aktoren ein und bedienen sich eingeführter Online Programmierumgebungen. Unter dem Motto ‚Alles in Bewegung‘ wird vorwiegend auf die Möglichkeiten, die der Bewegungs- und Lagesensors bietet, eingegangen. Basis Workshops ermöglichen einen leichten Einstieg in das Thema. Fortgeschrittenen Workshops realisieren umfangreichere Lösungen.

Roland Hein

E-Mail: roland.h@fabmail.org

www.fablab-nuernberg.de

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Erlebnis Naturgarten e.V., 85405 Nandlstadt: Interaktive Lehrtafeln

Wir, der Erlebnis Naturgarten e.V., laden die Menschen ein, Natur und Tiere hautnah zu erleben. Unser Ziel ist, dabei Begeisterung für die Ideen des ökologischen Landbaus sowie den wesensgerechten Umgang mit Nutz- und Haustieren zu wecken.

Der Naturgarten Schönegge als vielseitiger Gemüsebaubetrieb umgeben von Feldern, Wiesen und Wäldern, bietet ein unerschöpfliches Lern- und Erfahrungsfeld für Groß und Klein. Ein Kräuter- und Staudengarten, zwei schöne Erlebnisspielplätze sowie unser bunter Tiergarten mit Zwergziegen, Kaninchen, Meerschweinchen, Pferden und vielem mehr laden dazu ein, die Gärtnerei mit allen Sinnen zu erkunden. Um die Kenntnisse nachhaltig zu vermitteln wollen wir mit interaktiven Tafeln und Elementen zum Erleben und Lernen einladen.

Lilian Schwaiger

Tel.: 0175/4867970

E-Mail: erna@schoenegge.de

www.schoenegge.de/erna

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Autismus Kompetenzzentrum Unterfranken e.V., 97080 Würzburg: Im Detail - der AutismusPodcast

Das Podcast-Projekt „Im Detail“ dient dazu, über Autismus-Spektrum-Störung (ASS) zu informieren, auf die Gegebenheiten, Lebensverhältnisse, Belastungen und Nöte von Autist:innen und deren Familien hinzuweisen, aber auch die bisherige Versorgungsstruktur und Angebote im Raum Unterfranken aufzuzeigen.

Wir möchten dazu beitragen, dass Autist:innen mehr in ihrer Einzigartigkeit betrachtet werden und die Hilfe in Anspruch nehmen können, die sie brauchen. Durch diverse Interviewpartner:innen die in jeder Folge zu Gast sind und zu unterschiedlichen Themen interviewt werden, kann auf die Benachteiligung/Schwierigkeiten aber auch Ressourcen und Stärken von Autist:innen und auch deren Angehörigen eingegangen werden, um damit ein realistisches Bild über ASS zu geben. Die Inklusion soll im Vordergrund stehen, aber auch die Bewusstseinsbildung, Aufklärung, Öffentlichkeitsarbeit, Sensibilisierung zum Thema ASS. Der Podcast wird als neues digitales Angebot der Beratungsstelle Autismus Kompetenzzentrum Unterfranken e.V. initiiert, um auf die sich ständig verändernde und zunehmende digitale Welt zu reagieren. Wir wollen Dialoge ermöglichen und Erfahrungs-, Wissens- u. Informationsaustausch/Vernetzung gewährleisten.

Autismus Kompetenzzentrum Unterfranken e.V.

Lindleinstraße 16

97080 Würzburg

Daniela Ursel

E-Mail: danielaursel@autismus-unterfranken.de

www.autismus-unterfranken.de

spricht gemeinsam mit:

Nadine Amend – Autistin, trotzdem sozial kompetent im medizinischen Bereich

2021 Logo Autismus Kompetenzzentrum

Dokumentationsstätte KZ-Hersbruck e.V., 91217 Hersbruck: Leben und Schicksale von Häftlingen des KZ-Hersbruck - Digital für die Öffentlichkeit

Die Enkel- und Urenkelgeneration der ehemaligen Häftlinge des KZ Hersbruck 1944/45 - heute im Landkreis Nürnberger Land – interessiert sich für Leben und Schicksal ihrer Vorfahren. Kommuniziert wird länderübergreifend vorwiegend digital. Der Verein wird Dossiers von ausgewählten Häftlingen zusammenstellen und digital verfügbar machen. Dazu werden Archivdokumente ausgewertet und digitalisiert, sowie Verbindungen zu anderen Initiativen und Archiven geknüpft. Der Tod des KZ-Überlebenden, weltweit anerkannten Künstlers und Zeitzeugen Vittore Bocchetta mit 102 Jahren im Februar 2021 in Verona macht diese Arbeit nötig. Die Dossiers werden im Internet zur Einsicht zur Verfügung gestellt.

Klaus Petersen

Tel.: 0175/ 1762023

E-Mail: petersen@kz-hersbruck-info.de

www.kz-hersbruck-info.de

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Deutscher Kinderschutzbund Kreisverband Bayreuth e.V., 95444 Bayreuth: Tagung/Workshop MEDIA PRO KIDS - Sicher durchs Netz

Viele Eltern und auch Aufsichtspersonen haben Probleme beim Umgang ihrer Kinde mit digitalen Medien (Handy, Tablet, Laptop etc.). Wie kann man mit den Kindern und Jugendlichen der verschiedenen Altersstufen umgehen, um sie zum "vernünftigen" Umgang mit diesen Medien anzuleiten? Der Kinderschutzbund BT bildet in der Region ein Netzwerk mit vielen Partnern, die im Bereich von Jugendschutz und Cybergrooming bei Medien, Medienpädagogik, und Medienkompetenz aktiv sind. Gleichzeitig ist er eine professionelle Anlaufstelle für alle Ratsuchenden, geben relevante Erziehungsberatung und vermitteln zu unseren Partnern im Netzwerk (derzeit mehr als 10).

Es soll eine Tagesveranstaltung mit geladenen Rednern sowie mit unseren Netzwerkpartnern (Behörden, andere Vereine, Stadtbibliothek etc.) stattfinden, die über ihre speziellen Angebote zum Thema "Medienkompetenz" und "Medien-Jugendschutz" berichten. Wichtig ist uns auch, über die Inhalte und Auswirkungen des neuen Jugendschutzgesetzes ab April 2021 zu berichten, das vor allem Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Interaktionsrisiken zum Inhalt hat.

IG Klettern München & Südbayern e.V. - Projekt Bayerns beste Gipfelstürmer, 81671 München: Klettern verbindet - OnLine!

Bayerns beste Gipfelstürmer sind ein inklusives, außerschulisches Projekt der IG Klettern München & Südbayern e.V. Unsere Klettergruppen sind inklusiv und integrativ ausgerichtet. Auch die ehrenamtlichen Jugendlichen sind durchmischt – das heißt sie kommen auch aus den Zielgruppen, engagieren sich ehrenamtlich und unterstützen in den Klettergruppen.

Die durch Corona-Maßnahmen verstärkte Digitalisierung in der Jugendarbeit werden zwangsläufig sehr viele Kinder und Jugendliche (mit Behinderungen, sozial benachteiligte, junge Geflüchtete etc.) ausgegrenzt. Wir versuchen dem zu begegnen. Wir wollen über den partizipativen Ansatz Inklusion auf allen Ebenen umsetzen: verbindend ist dabei der Klettersport.

Mit unseren ehrenamtlichen Jugendlichen entwickeln wir inklusiv verwendbares Lehr- und Spielmaterial. Dadurch entsteht ein vielschichtiger Blick mit sehr niederschwelligen Zugängen, der unseren Kletterteilnehmer*innen den Weg in die zunehmend digitale Jugendarbeit wenigstens erleichtert, wenn nicht überhaupt erst ermöglicht.

Zusätzlich entwickeln wir einen Handlungsleitfaden, um Eltern schwierig zu erreichende Teilnehmer*innen einbeziehen zu können. Die gewachsenen Beziehungen aus den Klettergruppen gehen so nicht verloren und bleiben tragend in schwierigen Lebensphasen.

Ulli Dietrich

E-Mail: u.dietrich@gifpelstuermer-muc.de

www.bayerns-beste-gipfelstuermer.de

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Landkreis Freyung-Grafenau, 94078 Freyung: IT-Coaching für Senioren im Landkreis Freyung-Grafenau

Sämtliche Lebensbereiche werden von der fortschreitenden Digitalisierung erfasst. Die Teilhabe der älteren Generationen muss als ein wichtiger Punkt verstanden werden, wenn Deutschland digitaler werden soll. Die Gruppe der Internetnutzer innerhalb der älteren Bundesbürgerinnen und -bürger wird immer größer und der Bedarf an Informationsweitergabe steigt ebenso an. Dabei ergeben sich mittels Digitalisierung Chancen: Bankgeschäfte erledigen, einkaufen, Behördengänge oder auch Arztbesuche; gerade für Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung oftmals ein zeitaufwendiges bis unmögliches Unterfangen. Was aber wenn all diese Dinge von zu Hause über das Internet eigenständig erledigt werden können? Diese Möglichkeiten gibt es bereits oder werden zukünftig möglich sein.

Seniorinnen und Senioren im Landkreis Freyung-Grafenau sollen die Möglichkeit erhalten, sich mithilfe von IT-Trainern selbständig mit der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Kompetenzen gerade hinsichtlich der digitalen Medien/Endgeräte sollen dabei als Baustein der Altersvorsorge gesehen werden.

Das Projekt IT-Coaching für Senioren soll in sämtlichen der 25 Landkreiskommunen stattfinden. Landkreisbürgerinnen und -bürger, die 65 Jahre und älter sind, erhalten damit die Möglichkeit wohnortnah und unkompliziert das Angebot wahrzunehmen. Der sichere Umgang bzw. das Verständnis der Möglichkeiten des Internets sollen vor allem dabei vermittelt werden. Der Start des Projekts IT-Coaching für Senioren ist für das Frühjahr 2022 geplant.

Sachgebiet 20 - Landkreisangelegenheiten, Pressestelle

Christian Fiebig Koordinationsbüro

Tel.: 08551/ 57332

E-Mail: Christian.Fiebig@landkreis-frg.de

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Ilzer Land e.V., 94157 Perlesreut: Vereinsaktionstag 4.0: regional - sozial – digital

Am Wochenende auf den Fußballplatz gehen und spannende Spiele sehen, sich bei einem Sommerfest ein kühles Bier und Schmankerl vom Grill schmecken lassen, musikalische Genüsse bei einem Konzert, nichts geht ohne Vereine. Abgesehen von einer großen Zahl an sozialen Diensten, Angeboten für Kinder, Jugendliche, Senioren oder Menschen mit Handicap. Auch hier ermöglichen eine Vielzahl Ehrenamtlicher auf ganz greifbare Art Inklusion. Deshalb hat sich das Ilzer Land zum Ziel gesetzt, mit einem großen Ehrenamtstag den Blick auf diejenigen zu lenken, die sonst eher im Hintergrund stehen und in den vielen Vereinen und Organisation für ihre Mitmenschen da sind.

Ein großes Thema auf diesem Ehrenamtstag ist die Digitalisierung. Gerade die Erfahrungen der letzten Zeit haben nicht nur gezeigt, was Digitalisierung Vereine bringen kann, sondern dass digitale Techniken für die Vereine unerlässlich werden. Sie ermöglichen Kontakte auch in Zeiten, in denen persönliche Treffen nicht möglich sind, unterstützen in der Vereinsverwaltung, helfen bei der Werbung um Mitglieder und zu Veranstaltungen oder machen einfach nur Spaß. Mit Partnern wie dem BayernLab Vilshofen sollen digitale Techniken erlebbar werden. Ein Höhepunkt ist die Prämierung des besten digitalen Vereinsportraits.

Stattfinden soll der Ehrenamtstag in dem zentral gelegenen Kurpark der Stadt Grafenau, der viel Platz für verschiedene Workshops und einem Markt der Möglichkeiten bieten.

Corina Molz, Geschäftsführerin des Ilzer Land e.V

E-Mail: info@ilzerland.bayern

www.ilzerland.bayern

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Bayerischer Hospiz- und Palliativverband e.V., 84034 Landshut: Vorständinnen gesucht! Ein Führungsseminar von Frauen für Frauen

In den letzten 10 Jahren hat der Frauenanteil an den Erwerbstätigen insgesamt deutlich zugenommen und auch in den Führungsetagen der Unternehmen hat sich einiges bewegt. Der Anteil der Frauen in Vorständen ist hingegen weiterhin niedrig, wie aus den Daten des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend hervorgeht. Dies ist nicht nur in der Arbeitswelt zu beobachten, sondern trifft auch auf ehrenamtlich aufgestellte Vereine zu.

In der Hospizversorgung ist der Anteil von Frauen in Vereinsvorständen unverändert niedrig und gleichzeitig steigen die Nachwuchssorgen in den Vereinen. Obwohl sich in der Hospizbewegung überwiegend Frauen engagieren, sind sie in Führungspositionen stark unterbesetzt. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich Frauen selbst bei gleicher oder besserer Qualifikation weniger zutrauen.

Im Rahmen des durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern geförderten Projektes, plant der Bayerische Hospiz- und Palliativverband e.V. in einem mehrtägigen Seminar Frauen Kentnisse für ein Vorstandsamt zu vermitteln.

Damit soll Frauen Mut gemacht und ihnen Sicherheit gegeben sowie Vorbehalte in Bezug auf die Übernahme eines Vorstandsamtes genommen werden. Weiterhin sollen Frauen in ihrer Durchsetzungskraft und Führungskompetenz gecoacht und Wissen über die Vereinsführung und das Vereinsrecht vermittelt werden. Außerdem steht der Wissens- und Informationsaustausch von Frauen im Fokus und es soll ein Vernetzungsangebot für an Vorstandstätigkeiten interessierten Frauen geschaffen werden.

Es gibt bereits Führungsseminare für Frauen, die allerdings gerade im Coaching Bereich mit hohen Kosten verbunden sind. Durch ein kostenloses, niedrigschwelliges Weiterbildungsangebot speziell für Frauen der Hospizbewegung können neue Zielgruppen erreicht und letztendendes die Hospizversorgung stärker werden. Die Hospizbewegung ist eine ehrenamtliche Bürgerbewegung, die zum Großteil von Frauen getragen wird; sie sollten daher auch im Vorstand repräsentativ vertreten werden.

Bayerischer Hospiz- und Palliativverband e.V.

Timo Grantz 

Tel.:  0871/ 9750730

E-Mail: info@bhpv.de

www.bhpv.de

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Inopia Foundation e.V., 90461 Nürnberg: Inopia One - Moving Forward Together

Das Projekt „Inopia One“ verfolgt das Ziel, bedürftigen Jugendlichen mit Migrationshintergrund unter die Arme zu greifen und ihnen die Möglichkeit zu bieten, unter fairen Bedingungen sowohl am (digitalen) Unterricht als auch am sozialen Leben teilzunehmen.

Dabei wird der Schwerpunkt auf Themen wie Armut, (soziale) Nachhaltigkeit und Bildung gesetzt und soll der durch COVID-19 entstandenen mangelnden Betreuung und Aufklärung junger Menschen im digitalen Alltag nachkommen. Hinzu kommt, dass sich die Jugendlichen infolge der beschränkten Austauschmöglichkeiten oft einsam fühlen, was in mangelnder Leistungsmotivation resultiert. Aus diesem Grund wollen wir eine Reihe an zusammenhängenden Angeboten für sie ermöglichen und ihre Proaktivität, sowohl während COVID-19, als auch danach fördern.

Gegenstand des Projekts ist es, individuell auf die Bedürfnisse von Jugendlichen einzugehen und im Zuge dessen verschiedene vereinsinterne Projekte zusammenzuführen (Nachhilfeprogramm, Lesepatenschaft, Computerspende & Mentoringprogramm), um eine umfassende Betreuung im schulischen bzw. beruflichen Alltag zu ermöglichen.

Hierbei ist das Projekt auf die zukünftige gleichberechtigte Entwicklung der Gesellschaft ausgerichtet, indem den Jugendlichen gleiche Bildungschancen ermöglicht werden. Darüber hinaus soll der Integrationsprozess von Jugendlichen mit Migrationshintergrund weiter gefördert und bestärkt werden.

Ansprechpartner: Guillaume Girofflé

Tel.: 0157/ 70268848

E-Mail: vorstand@inopia-foundation.de

www.inopia-foundation.de

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Maecenata Stiftung, 81679 München: Zivilgesellschaftliche Antworten auf digitales Hate-Speech aus dem Raum Bayern

Bereits vor Beginn der Corona-Krise war digitale Hassrede global ein wachsendes Problem. Die kommerziellen Anbieter sozialer Plattformen bekennen sich zwar immer stärker zum Kampf gegen Hasspostings und Falschinformation, doch oft dauert es viel zu lange bis entsprechende Tweets, Statusmeldungen und Medien gelöscht werden. Da zivilgesellschaftliche Akteure oft flexibler auf gesellschaftliche Wandlungsprozesse reagieren können als staatliche Institutionen, nehmen sie als Seismograf für Problemlagen und bei der Lösungsfindung eine zentrale Rolle ein. Auch beim Thema Hate-Speech sind sie schon seit langem aktiv und leisten damit eine unverzichtbare Ergänzung zu den plattformeigenen Kontrollmechanismen. Es ist zentral, dass die Zivilgesellschaft ihre ermöglichende und gestaltende Funktion der öffentlichen Auseinandersetzung nun in digitalen Räumen weiterführt, da während der COVID 19-Pandemie der öffentliche Diskurs verstärkt digital stattfindet.

Dank der finanziellen Unterstützung der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern ist es uns nun möglich die zivilgesellschaftlichen Aktivitäten im Raum Bayern zu untersuchen. Denn Bayern hat als Bundesland auf die neuen Entwicklungen reagiert, indem es seit 2020 einen eigenen Hate-Speech Beauftragten bestellt. Gleichzeitig wurden bei allen bayrischen Staatsanwaltschaften Sonderzentralen für die Bekämpfung von Hate-Speech eingerichtet und die bayrische Initiative „Justiz, Medien, Gesellschaft- gemeinsam gegen Hate Speech“ gestartet. Das vorliegende Projekt erforscht die Zusammenarbeit der Zivilgesellschaft mit staatlichen Stellen. Erforscht wird, inwiefern staatliche Akteure von den Erfahrungen der Organisationen profitieren und ob zivilgesellschaftliche Akteure für ihre Arbeit auch auf staatliche Fördermittel zurückgreifen können. Zudem ist es von zentralem Interesse, welche zivilgesellschaftlichen Organisationen sich in Bayern und darüber hinaus gegen Hate-Speech engagieren, welche Mittel sie dazu einsetzen und mit welchen Effekten sie dies tun.  Dazu wird neben ausführlichen Hintergrundrecherchen, Interviews mit VertreterInnen der bayrischen Zivilgesellschaft, wie auch dem Hate-Speech Beauftragten des Landes durchgeführt.

Dabei kann das Maecenata Institut auf erste Erkenntnisse zur Hate-Speech Thematik zurückgreifen, die 2019 im Rahmen eines Workshops mit verschiedenen deutschen Stiftungen arbeitet wurden. Die gewonnene Expertise floss in eine Veröffentlichung zum Thema zivilgesellschaftlicher Kommunikation in einer fragmentierten Gesellschaft ein und ist online verfügbar. Durchgeführt wird das Projekt von L. Pfirter (lp@maecenta.eu) unter der Leitung von Dr. S. Hummel (sh@maecenta.eu).

Maecenata Stiftung

Laura Pfirter

E-Mail: lp@maecenta.de

Tel.: 03028387909

Maecenata Stiftung: www.maecenata.eu

Projekt: www.maecenata.eu/zivilgesellschaftliche-kommunikation-in-einer-fragmentierten-gesellschaft

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nestwärme e. V. Deutschland, 54290 Trier: Digitale Freudenmomente für Familien mit pflegebedürftigen Kindern durch Ehrenamtliche

Wir engagieren uns für gemeinsame positive Erlebnisse durch inklusive Begegnungen. Die Freudenmomente, ein auf Gemeinschaft, Inklusion und Begegnung aufbauendes Engagement-Programm des nestwärme e.V. Deutschland, starten in Bayern im Herbst 2021. Sie verbinden Menschen durch schöne Erlebnisse.

Im Zentrum der Freudenmomente stehen Kinder, die mit einer Beeinträchtigung oder chronischen Erkrankung leben, sowie ihre Familienangehörigen und engen Bezugspersonen. Das ganz individuelle Empfinden von Freude des Kindes oder seiner Geschwister sowie der Familie als Ganzes bilden den Kern eines jeden, liebevoll gestalteten, Freudenmoments.

Die Freudenmomente bieten die Möglichkeit, sich auf vielfältige Weise ehrenamtlich zu engagieren und können, dank einer eigens hierfür entwickelten Webseite, digital angeboten und auch online durchgeführt werden. Alternativ finden Freudenmomente direkt vor Ort bei und mit den Familien statt, in Form von Festen, gemeinsamen Ausflügen zu besonderen Orten oder bei anderen Begegnungsformaten. Eine hauptamtliche Ansprechpartnerin des nestwärme e.V. begleitet die Engagierten in allen Fragen rund um ihr (digitales) Ehrenamt.

Die Anlässe und die Ausgestaltung der Freudenmomente sind so verschieden wie jeder Mensch. Im Falle von Kindern mit einer körperlichen, seelischen oder geistigen Beeinträchtigung führen vielfach Dinge und Erlebnisse zu authentischer Freude, die wir von Kindern ohne Beeinträchtigung so nicht kennen. Dies können Klänge oder Geräusche, Farben oder Lichteffekte, Bewegungen oder Berührungen sein.

Die nestwärme Engagierten finden gemeinsam im Gespräch mit der Familie heraus, worum es bei dem Freudenmoment für das Kind, ggf. seine Geschwister und die Familie als Ganzes gehen soll. Im Anschluss entwickelt das ehrenamtliche Team kreative Ideen, die genau diesen besonderen Moment für die Beteiligten ermöglichen und erfahrbar machen. 

Nach unserem Motto, durch gemeinsame positive Erlebnisse zur Teilhabe und gelebten Inklusion von Menschen mit und ohne Beeinträchtigung beizutragen, steht der Freudenmoment voll und ganz im Zeichen von Begegnung, gemeinsamer Freude und Austausch.

Natalie Krieger

Tel.: 0179/ 1406200

E-Mail: natalie.krieger@nestwaerme.de

www.nestwaerme.de

www.freudenmomente.nestwaerme.de

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AIPSO Akademie und Institut für Politik- und Sozialwissenschaften, 80538 München: Gemeinsam 2.1!

„Was hält unsere Gesellschaft zusammen?“ Diese Frage ist eine vielgestellte Frage in den letzten Jahrzehnten. Wie Ulrich Beck würden wir hier die Antwort gegeben, dass es die geteilten Selbstverständlichkeiten also gemeinsame Werte sind, die für eine demokratische Gesellschaft unerlässlich sind. Doch was verstehen wir unter gemeinsamen Selbstverständlichkeiten? In einer Gesellschaft, die immer heterogener wird, ist diese Frage von besonderer Relevanz. Welche Unterschiedlichkeiten verkraftet die freiheitlich-demokratische Grundordnung? Wie weit sind diese interpretierbar? Was bedeutet hierbei Religionsfreiheit oder Meinungsfreiheit? Welche Rechte haben Kinder oder welche Vorbehalte, wie beispielsweise Antisemitismus, können der Demokratie schaden? Wie weit können extremistische Haltungen gehen? Welche gemeinsame politische Kultur ist erforderlich, um eine Demokratie tatsächlich zu leben?

Grundlage dieser politischen Kultur ist die offene Auseinandersetzung über unterschiedliche Interessen und Werte. Hier sollen Diskussionen mit unseren Werten und Vorstellungen eines guten Lebens geübt werden. Die Themen umfassen Frauenspezifisches, Meinungsfreiheit, Kinderrechte, Antisemitismus, Extremismus oder Verschwörungen. Wir wollen Frauen aus verschiedenen Kulturen mit dem Ziel digital zusammenführen, über Diskussionen sowie mit verschiedenen Methoden und Themen Gemeinsamkeiten zu schaffen.

Workshopleitung: Corinna Wagner, PD Dr. Karin Schnebel und verschiedene weitere DozentInnen.

E-Mail: corinna.wagner@aipso.de

www.aipso.de

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Münchner Flüchtlingsrat e.V.-Projekt Gemeinsam Aktiv, 80335 München: Rund ums Thema Wohnen - Online-Beratung für Geflüchtete

Ziel unseres neuen Projekts ist es, eine offene, unverbindliche und unkomplizierte Beratung für Wohnungssuchende und Wohnungslose anzubieten. Wir wollen ihnen Gelegenheit geben, sich regelmäßig mit Fragen und Problemen verschiedenster Art an uns zu wenden. Einmal wöchentlich findet eine offene Beratung für wohnungssuchende Geflüchtete via Zoom statt, unsere „Online Beratung für Geflüchtete: Rund ums Thema Wohnen“. In der Beratung sollen alle wichtigen Fragen zur herausfordernden Wohnungssuche geklärt werden und die Menschen sollen befähigt werden selbstständig weiterzusuchen. So können Fragen und Bedarfe schnell und unkompliziert geklärt werden.

Elif Beiner

Tel: 089/ 12 02 17 16 (in der Regel Mo, Di, Do 10:00 -12:00 Uhr)

E-Mai: aktiv@muenchner-fluechtlingsrat.de

www.muenchner-fluechtlingsrat.de

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Eine Welt Laden Fürth e.V., 90762 Fürth: Öffentlichkeitswirksame Kampagne "Einfach mal abschalten!? - Digitalisierung und Klimagerechtigkeit"

Die Eine Welt-Station Fürth startet im November 2021 eine öffentlichkeitswirksame Kampagne “Einfach mal abschalten!?” über mehrere Kanäle zum Thema Digitalisierung und Klimagerechtigkeit für die breite Öffentlichkeit. Neben einem neuen Online-Kurs auf unserem innovativen Lernort und regelmäßigen Social Media Beiträgen werden zwei Actionbound Touren entwickelt, welche dann laufend für alle zur Verfügung stehen.

Wir organisieren ein internationales Online-Gespräch über das Thema Digitalisierung mit Menschen aus dem globalen Süden, welche von ihren Erfahrungen mit digitalen Werkzeugen wie dem Smartphone berichten. Gemeinsam wollen wir über positive und negative Auswirkungen sprechen und wie wir uns gemeinsam eine digitale Transformation vorstellen.

Die Ergebnisse und weitere Informationen zu dem Thema werden dann für jede*n in dem Kurs auf dem virtuellen Lernort zur Verfügung gestellt. Der Kurs beinhaltet neben Erläuterungen zur digitalen Wende auch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema Smartphone. Entlang der Produktionskette “reisen” wir in einzelne Länder und berichten von deren Leben mit Digitalisierung. Mit dabei ist auch das Thema “Suffizienz”, welches wir besonders über die Social-Media-Kanäle bedienen wollen. In der Vorbereitungszeit recherchieren wir, in welchen Bereichen Verzicht im Digitalen wirklich Auswirkungen auf den Klimawandel hat.

Im Projektzeitraum werden wir zudem für Fürth zwei Actionbound Touren erstellen, die jede*n Appnutzer interaktiv an spannende Orte der Innenstadt führt.

Das Projekt wird gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des BMZ, durch das bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz sowie durch die Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern.

Yana Laber

Tel.: 0911 7879708 (Dienstag 10-13 Uhr, Mittwoch 16-19 Uhr)

E-Mail: yana.laber@weltladen-fuerth.de

Eine Welt-Station Fürth: www.weltladen-fuerth.de/eine-welt-station

Virtueller Lernort Weltladen Fürth: www.lernort.weltladen-fuerth.de

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Initiative "Digitale Kompetenz stärken", 84098 Hohenthann: Digitale Kompetenz (von Seniorinnen und Senioren) in der Gemeinde Hohenthann stärken

Unsere Initiative hat sich zum Ziel gesetzt die digitale Kompetenz von Senioren in der Gemeinde Hohenthann zu stärken. Dafür wollen wir Berührungsängste durch Informationsvermittlung von Experten abbauen, Interesse durch Aufzeigen der Chancen und des Nutzens wecken und digitale Teilhabe durch Kompetenzvermittlung ermöglichen. Die Stärkung der digitalen Kompetenz von Seniorinnen und Senioren trägt dazu bei, dass Barrieren bei der Nutzung des Internets beseitigt werden. Dies erschließt neue Möglichkeiten in den Bereichen Sicherheit/Rettung (Vernetzung mit anderen via Messenger, im Notfall kann Notruf durch Mobiltelefon abgesetzt werden), Gesundheit (Telemedizin) und Bildung (Internet als Informations- und Bildungsquelle). Darüberhinaus schafft es Beteiligungsmöglichkeiten an digitaler politischer Partizipation oder an digitalen kulturellen oder auch religiösen Angeboten. Daneben stärkt das ehrenamtliche Engagement selbst, das Miteinander der Generationen, den kommunalen Zusammenhalt und fördert die Chancengleichheit aller (alt, krank, eingeschränkt mobil, usw.). Das Projekt basiert auf 3 Säulen und Kooperationen mit externen Partnern (z.B. Polizei, VHS, Evangelisches Bildungswerk): 1. Vorträge & Workshops: niederschwellige Informationsangebote (z.B. Generationenfrühstück) 2. Gruppenschulungen: allgemeine, themenspezifische Schulungsangebote zur Vermittlung von Grundlagen und Üben einfacher Anwendungen. 3. Einzelschulungen: spezifische, individuelle Schulungen im Einzel oder Kleingruppensetting (2-3 Teilnehmer) durch unsere eigenen Trainer. 

Maximilian Ganslmeier, Rita Nerl, Bürgermeisterin Andrea Weiß

E-Mail: Maximilian-Ganslmeier@web.de

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Sankt Michaelsbund Landesverband Bayern e. V., 80331 München: VIELFALT LESEN! Diversität in Kinder- und Jugendbüchern entdecken.

Dieses Projekt führt kostenfreie, digitale Weiterbildungen ehrenamtlicher Bibliothekar:innen in ländlichen Büchereien Bayerns zum Thema Diversität in aktuellen Kinder- & Jugendbüchern durch. Kinderbücher prägen unser Weltbild nachhaltig, Büchereien tragen mit ihren Medien zur gleichberechtigten Teilhabe aller Menschen bei.  In jeder Diözese sollen 2 Online-Kurse für Ehrenamtliche in Büchereien zum Thema Diversität in aktuellen Kinder- & Jugendbüchern über die Landesfachstelle kostenfrei angeboten werden. Im Workshop zu Gast sind Autoren sowie Literaturvermittler, die die Darstellung von Familienbildern, ethischer Zugehörigkeit, Fragen des Geschlechts und Bedeutung von Religionen und Vielfalt von Lebenswirklichkeiten für Kinder und Familien heute diskutieren. Als Expertin zur Seite steht die Dt. Akademie für KJL.

Stiftung KreBeKi - Stiftung für krebskranke und behinderte Kinder in Bayern, 93049 Regensburg: KOGGIS KunstWELTEN - Teilhabe im Museum durch digitale Medien ermöglichen

Trotz der durch die UN-Behindertenrechtskonvention gesetzlich verankerten Teilhabe am kulturellen Leben ist es für Menschen mit einer Behinderung oder Migrationshintergrund durch fehlende barrierefreie Kommunikationsstrukturen oftmals schwer an Kunst und Kultur teilzuhaben  Museen, z.B.  zählen so nach wie vor eher zu migrations- und inklusionsfernen Einrichtungen. Mit KOGGIS KunstWELTEN möchten wir  mithilfe digital barrierearm gestalteten Medien auf Tablets allen einen Museumsbesuch ermöglichen. Bis 2022 haben wir uns zur Aufgabe gestellt, die barrierefreie Kunstinhalte allen zukunftigen Museumsbesuchern im Kunstforum Ostdeutsche Galerie vor Ort über Tablets und QR-Code zuganglich zu machen und die Nutzung wissenschaftlich zu evaluieren. Die Besucher konnen dann im Museum entscheiden, welche Unterstutzersysteme, wie z. B. Texte in Leichter Sprache, sie auswählen.

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Aktuelles

Die von der Zukunftsstiftung Ehrenamt Bayern im Jahr 2021 geförderten Projekte stehen fest. Es können in diesem Jahr 35 innovative und spannende Ehrenamtsprojekte mit einer Gesamtfördersumme von 151.137 Euro unterstützt werden.

Mehr dazu erfahren Sie unter Projekte 2021

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